Cybermobbing als Theaterstück – White horse theater (vHzH)

Schon seit über 10 Jahren entscheiden sich die Fachschaften Englisch der Werkrealschule und der Realschule im Bildungszentrum für dieses Projekt. So wird jährlich das Theaterensemble der Theatergruppe„White horse“ nach Denzlingen ins Bildungszentrum eingeladen. Auf ihrer Tournee durch Deutschland machten die „Native Speaker damit auch in Denzlingen Halt.

Bei diesem Ensemble handelt es sich um ein pädagogisches Tourneetheater,welches englischsprachige Theaterstücke an Schulen aufführt. Durch die Unterstützung des Fördervereines kann dieses Projekt regelmäßig durchgeführt werden.

Die Inszenierung der Theatergruppe ist absichtlich so gestaltet, dass die  Schüler motiviert werden, die Sprache zu verstehen und zu hören.Dabei sollen die Schüler Spaß haben und auch lachen, was vielleicht im Unterricht nicht so oft vorkommt. Auch inhaltlich sind die Stücke so konzipiert, dass sie die aktuelle Lebenswelt der Jugendlichen berühren und aktuelle Themen, die auf den „Nägeln brennen“,behandeln.

So sahen und hörten die 8. 9. und 10. Klässler beider Schularten das Stück „Move to junk“. Am ersten Tag in ihrer neuen Schule findet Amanda es schwierig, sich einzugewöhnen. Sie scheint „anders“ zu sein. Ihr Hauptinteresse gilt dem Fußball. Dagegen kann sie mit Make-up und Klamotten nichts anfangen. Außerdem spricht sie einen merkwürdigen Akzent. Und dass Klassensprecher Stuart sich gut mit ihr versteht, macht die Sache nicht gerade einfacher. Ganz im Gegenteil-alles wird immer schlimmer. Jemand setzt beim Cyberspace gemeine Gerüchte und gefakte Fotos über sie in die Welt. Steckt die Klassenkameradin, die in Stuart verliebt ist, und ihm öfters mehr als lieb auf die Pelle rückt, dahinter?

Dieses aktuelle Thema kann das Leben von Millionen Schülern zur Hölle machen. Von „Cyber-Mobbing“ sind laut neuesten Studien bis zu 36% der Jugendlichen in Deutschland betroffen. Diese Diffamierungen im Internet sind hochaktuell und wachsen zunehmend zu einem großen Problem, dessen Auswirkungen vielleicht momentan noch unterschätzt werden.

Lautstarker Applaus am Schluss für die vier jungen Darsteller, die mit ihrem Stück ein aktuelles Thema authentisch darboten. Wie immer hatten die Schüler, die sichtlich ergriffen waren, die Möglichkeit am Schluss nach der Vorstellung Fragen an die Schauspieler zu stellen.