Gelungener deutsch-polnischer Schüleraustausch

Am Abend des 22. Oktober 2017 machten sich 15 Schülerinnen und Schüler der Realschule am Mauracher Berg mit ihren Lehrern Herr Frey und Frau Beuchert und der Vertreterin des deutsch-polnischen Komitees Denzlingen, Frau Zeller auf den Weg nach Polen.

Nach der Ankunft in Warschau ging es weiter nach Konstancin-Jeziorna, wo die Schüler bereits ungeduldig von ihren polnischen Gastfamilien erwartet wurden.

Im Laufe der Austauschwoche erlebten die deutschen und polnischen Schüler gemeinsam vielfältige Aktionen und tauschten sich in dieser Zeit hervorragend auf Englisch aus. Bei den verschiedenen Ausflügen konnten die Schüler die Umgebung von Denzlingens Partnerstadt kennenlernen und erhielten dabei Einblicke in die polnische Geschichte und Kultur. So wurden beispielsweise die Türme der aus dem 14. Jahrhundert stammenden Burgruine von Czersk erklommen, um den Ausblick auf die Region zu genießen. Im Museum des masowischen Landes in Sierpc durften sich die Schüler bei einer Kutschfahrt einen Überblick über das Museum und die dazu gehörenden Ländereien verschaffen. Ganz praktisch wurde die polnische Kultur an diesem Tag beim Scherenschnitt, dessen Techniken die Schüler selbst ausprobieren durften und bei der Butterherstellung und -verkostung. Neben einer Führung stand auch noch der Genuss von Würstchen am Lagerfeuer auf dem Programm, was ein wunderbarer Abschluss dieses informativen, vielfältigen und schönen Tages war. Die Altstadt von Polens Hauptstadt Warschau und das Villenviertel von Konstancin waren weiter Highlights des Schüleraustausches.  Natürlich durfte hierbei auch ein Abstecher in eines der großen Warschauer Einkaufszentren nicht fehlen. Den Samstag verbrachten die deutschen Schüler gemeinsam mit ihren polnischen Gastfamilien.

Der Abschied am Sonntagmorgen fiel vielen Schülern aber auch einigen polnischen Gasteltern sichtlich schwer. Es tat gut zu wissen, dass die polnischen Jugendlichen im Juni 2018 nach Denzlingen kommen werden.

Die über Berlin nach Denzlingen geplante Rückreise verlängerte sich auf Grund eines Sturmes zwar um eine Nacht. Danach kamen alle Schülerinnen und Schüler gesund und erfüllt mit vielen Eindrücken zu Hause an.

(Christine Beuchert)