Paris, je t’aime

Als erste Klasse unserer Schule fuhren wir am 9. April nach Paris. Drei vollgepackte Tage lagen vor uns. Als wir am Dienstag, etwa um 10:30 Uhr, mit dem ICE in Paris ankamen, waren wir alle perplex wie riesig die Stadt ist. Weit und breit Häuser, Museen und Kirchen wohin das Auge reicht und natürlich, nicht zu vergessen, die vielen Menschen. Anschließend sind wir mit der Métro zu unserem Hotel in Montmartre gefahren. Dann ging es in die Supermärkte und Bäckereien um uns mit Essen für den Tag einzudecken. Erneut ging es mit der Métro durch die Tunnel von Paris. Diesmal zur Pont Neuf, der ältesten Brücke von Paris. Durch kleine Präsentationen von Mitschülern erfuhren wir ein wenig mehr über die beeindruckenden Sehenswürdigkeiten und ihre Geschichten, in diesem Fall über Pont Neuf. Im Anschluss liefen wir gemeinsam auf die Île de la Cité. Wir besuchten die Kathedrale Notre-Dame, die uns mit ihrem romanhaften Erscheinen in ihren Bann zog.

Nachdem wir die größte Kirche von Paris besichtigt hatten, bekamen wir eine Stunde Freizeit um in kleinen Gruppen das Viertel „Quartier Latin“ zu erkunden. Daraufhin fuhren wir gemeinsam zum Eiffelturm. 720 Treppenstufen ging es hinauf bis zur zweiten Etage. Von dort aus ging es mit dem Lift hinauf auf die Spitze des Pariser Wahrzeichens. Mit Blick auf den Eiffelturm ließen wir den Tag auf dem Trocadéro Platz ausklingen und kehrten dann gegen 22:30 Uhr ins Hotel zurück. Tag zwei unserer kleinen Reise begannen wir mit einem leckeren Pariser Frühstück in unserem Hotel. Danach machten wir uns auf den Weg zum bekanntesten Museum von Paris, dem Louvre. Wir bekamen in Kleingruppen die Aufgabe, die unterschiedlichsten Fragen über die verschiedenen Kunstwerke des Louvre zu beantworten. Besonders aufregend war es natürlich, die Mona-Lisa zu bewundern und sich mit den unterschiedlichsten Mythen und Theorien über sie und ihr geheimnisvolles Lächeln auseinanderzusetzen. Um 15:00 Uhr verließen wir gemeinsam den Louvre und begaben uns auf den größten Platz von Paris, den Place de la Concorde, um dann in unseren Kleingruppen die Champs-Elysées, bis hin zum Triumphbogen, entlang zu laufen. Da wir alle ziemlich erschöpft waren, entschieden wir gemeinsam, eine Pause im Hotel zu machen. Anschließend liefen wir gemeinsam durch das bewundernswerte Künstlerviertel „Montmartre“. Kleine Ateliers an jeder Ecke, nicht zu schweigen von vielen Straßenkünstlern, die tagsüber auf dem „Place du Tertre“ zeichnen und malen. Daraufhin ging es weiter auf den höchsten natürlichen Berg von Paris und in die vermutlich schönste Kirche, „Sacré-Coeur“.

Mit ihren Kuppeln zaubert sie ihre ganz eigene besondere Aura. Der Ausblick auf Paris von den Stufen vor der Kirche war ein gelungener Tagesabschluss. Unser dritter und letzter Tag begann wieder mit einem Frühstück im Hotel. Die Zimmer mussten geräumt und die Koffer gepackt werden. Als das getan war ging es, natürlich ohne das Gepäck, mit der Métro los zum „Centre Pompidou“, der größten Ansammlung moderner Kunst des 20. Jahrhunderts. Mit seinem sehr speziellen Aussehen ist es ein echter Hingucker. Viele finden es hässlich, manche bewundernswert. Für uns allerdings ging es weiter in die zweitgrößte Kirche von Paris, die „Saint-Eustache“. Nach dem Besuch der Kirche besuchten wir „Les Halles“ ein riesiges Einkaufszentrum das sich über 5 Stockwerke in die Tiefe erstreckt. Dort hatten wir zweieinhalb Stunden Zeit mit unseren Kleingruppen shoppen und essen zu gehen. Daraufhin gingen wir gemeinsam zum Pariser Rathaus. Dort hatten wir die Möglichkeit, wieder in den Kleingruppen, das jüdische Viertel „Marais“ zu besichtigen. Im Anschluss daran ging unsere Reise schon dem Ende zu, denn jetzt mussten wir zurück zum Hotel, unser Gepäck holen und mit der Métro zum Bahnhof fahren. Zuerst mit dem TGV nach Karlsruhe, dann mit dem ICE zurück nach Freiburg.

Und so sitzen wir jetzt hier im Zug, schauen zurück auf die drei tollen Tage voller neuer Eindrücke und Erfahrungen. Aus einer kleinen Idee entstanden und wirklich wahr geworden… Am meisten danken wir Frau Seiler, die uns diese Reise ermöglicht hat, alles in Gang gesetzt hat und dafür gesorgt hat, dass wir alle wieder gesund und munter hier in Deutschland angekommen sind. Ein Dankeschön geht natürlich auch an Herrn Ferreira, der uns auf der kleinen Reise begleitet und für Ordnung gesorgt hat. Und das war das Ende unserer Reise. Wir alle in der Hoffnung, dass wir so ein schönes Erlebnis nochmals wiederholen dürfen.

Pia Maier und Franka Bick