Hochschulpartnerschule

Die Bezeichnung „Hochschulpartnerschule“ erhalten Schulen, die mit der Pädagogischen Hochschule Freiburg eng zusammenarbeiten.

Die Vergabe des Status „Hochschulpartnerschule“ ist je nach Schwerpunkt an unterschiedliche Kriterien gebunden.

KOOPERATION IM BEREICH Praxisphasenbetreuung

Das „Integrierte Semesterpraktikum“ (ISP) ist seit 2011 ein verpflichtender Bestandteil für das Studium der Lehrämter an den Pädagogischen Hochschulen des Landes Baden-Württemberg. Im Rahmen des Kooperationsschwerpunktes erhalten Ausbildungsschulen den Status „Hochschulpartnerschule“, wenn diese bereits vier oder mehr Semester mit der Pädagogischen Hochschule Freiburg in der Betreuung von Studierenden im ISP zusammengearbeitet haben (siehe auch Webseite des Zentrums für Schulpraktische Studien (ZfS)). Voraussetzung ISP-Ausbildungsschule zu werden, ist – neben der räumlichen Nähe zu Freiburg – eine Lehrkraft, welche die Rolle der Ausbildungsberaterin bzw. des Ausbildungsberaters übernimmt und sich hierzu (weiter-)qualifiziert. Die Qualifizierungsmaßnahmen finden i.d.R. – koordiniert durch das ZfS – an der Pädagogischen Hochschule Freiburg statt. Die Bestellung zur Ausbildungsberaterin bzw. zum Ausbildungsberater erfolgt durch das Schulamt Freiburg.

Umsetzung der Kooperation im ISP an unserer Schule

Wir, die Realschule am Mauracher Berg, betreuen seit Beginn des ISP Studierende der Pädagogischen Hochschule Freiburg in ihrem „Integrierten Semesterpraktikum“.

Als ISP-Ausbildungsschule gestalten wir das 15 bis 16 Wochen andauernde Praktikum in intensiver Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule. Die Studierenden werden sowohl durch die Ausbildungsberaterin bzw. den Ausbildungsberater als auch durch mehrere Lehrkräfte des Kollegiums (die sog. Ausbildungslehrkräfte) aktiv in den Schulalltag und das Unterrichten eingebunden. Die Praxisphase wird dabei mit integrierten fachdidaktisch und bildungswissenschaftlich akzentuierten Anteilen an der Schule durchgeführt und durch Lehrende der Pädagogischen Hochschule in sogenannten Tagesfachpraktikumsgruppen regelmäßig vor Ort begleitet. Das ISP dient der Berufsorientierung der Studierenden und der Stärkung des Bezugs zur Schulpraxis. Es ermöglicht ein frühzeitiges Kennenlernen des gesamten Tätigkeitsfeldes Schule, insbesondere unter dem Blickwinkel der individuellen Förderung von Schülerinnen und Schülern. Im ISP soll festgestellt werden, ob im Hinblick auf eine spätere Berufstätigkeit die dem Ausbildungsstand entsprechenden Grundlagen didaktisch-methodischer und erzieherischer Kompetenzen und eine sich ausprägende Lehrpersönlichkeit in hinreichender Weise erkennbar sind.

Ansprechpartner/in für das ISP an unserer Schule: Frau Nadine Hettich und Herr Tobias Russ