„Viele Eindrücke aus einem zerstörten Land“

Besuch von zwei Geflüchteten an der Realschule am Mauracher Berg.

Am Montag, den 4.Februar 2019, besuchten uns Khaled Alsaleh und Louay Hindi, zwei Geflüchtete aus Syrien an unserer Schule in Denzlingen.

Die Klassen 10b und 10d mit unseren Klassenlehrern Anke Straile und Michael Löffler erwarteten unsere Besucher im Klassenzimmer, Herr Barth hielt eine kurze Einführung. Anschließend sprachen die beiden über Syrien und ihre Flucht. Sie gaben uns viele Einblicke von Syrien, erzählten von ihrer Arbeit, den Schulen und den Universitäten, allgemein ihrer Heimat, die durch den Krieg nicht mehr das ist, was sie einmal war.

Für uns ist es unvorstellbar, wie grausam Krieg ist, wie schlimm es sein muss seine Heimat zu verlassen, sein Leben hinter sich zu lassen und seine Familie vielleicht nie wieder zu sehen. Es ist bemerkenswert, wie stark diese beiden Menschen sind und wie viel sie schon durchmachen mussten. Durch ihren Vortrag haben wir erst realisiert, wie wenig wir eigentlich über dieses Land wissen, obwohl es jeden Tag in den Nachrichten vertreten ist. Es war sehr traurig zu sehen, wie sehr sich ein Land durch Krieg verändern kann. Aus dem Vortrag konnten wir aber vor allem mitnehmen, wie wichtig es ist nie die Hoffnung zu verlieren und anderen Menschen zu helfen wenn sie Hilfe brauchen. (Jennifer Schulte und Riham Omaira, 10b)

Was uns an dem Vortrag besonders gefallen hat, war die Offenheit und das Selbstbewusstsein der beiden. Außerdem fanden wir es sehr interessant, das Thema Syrien und den Krieg aus der Sicht eines Flüchtenden zu hören. Wir haben viel über das Land Syrien gelernt, was wir wohl ohne die beiden nie herausgefunden hätten. Zum Beispiel, dass Syrien nicht gleich Leben in der Wüste bedeutet, sondern Syrien ein Land mit großer Geschichte und Kultur ist und war und hoffentlich auch wieder sein wird. Es war auf jeden Fall eine sehr gute Erfahrung, die sich gelohnt hat. Wir waren außerdem beeindruckt, wie gut die beiden die deutsche Sprache beherrschten. Am Ende wurden unsere Fragen zuerst im Plenum, abschließend auch noch in einigen persönlichen Gesprächen beantwortet. (Bjarne Pressel und Aaron Kerber, 10b)